Medienberichterstattung

„Irangeles“: Persepolis am Pazifik

Kamalabadi wird nach knapp zehn Jahren ungerechter Haft Ende Oktober freigelassen. Hier wird sie von Familienangehörigen vor dem Evin-Gefängnis in Empfang genommen.

Die österreichische Tageszeitung DIE PRESSE berichtet heute in ihrer Ausgabe über die 1,5 Millionen Exil-Iraner, die nach Schätzung der amerikanisch-iranischen Community in den USA leben, darunter eine halbe Millionen im Großraum Los Angeles, im San Fernando Valley und im Orange County.

So inhomogen wie die Weltanschauung ist auch die Glaubenszugehörigkeit: Neben Moslems sind Bahai und Parsen, die Anhänger Zarathustras, vertreten und in großer Zahl Juden, die nicht nur am Sabbat die Kippa tragen. „Die sind persischer als die Perser“, erklärt ein Kenner der Szene.