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Prozess abermals verschoben

Mahvash Sabet wird am 18. September 2017 nach neuneinhalb Jahren ungerechter Haft aus dem Gefängnis entlassen.

Heute veröffentlichte die Bahá’í-Gemeinde Deutschland die Meldung, wonach der Prozess gegen die sieben ehemals führenden Bahá’í abermals verschoben worden ist. Die Meldung nimmt Bezug auf vorherige Mitteilungen einzelner Nachrichtenagenturen, darunter von Reuters.

So bestätigte die Internationale Bahá’í-Gemeinde die wiederholte Verschiebung um zwei Monate auf den 18. Oktober 2009:

Wie die Repräsentantin der Internationalen Bahá’í-Gemeinde am Sitz der Vereinten Nationen in Genf, Diane Ala’i, mitteilte, geht die erneute Verschiebung des Prozessbeginns auf die beiden Anwälte Mahnaz Parakand und Hadi Elsmaielzadeh zurück. Sie wurden erst vor wenigen Tagen mit dem Fall der sieben Bahá’í offiziell betraut, nachdem die designierten Anwälte Abdelfattah Soltani und Shirin Ebadi nicht vor Ort sein konnten. Soltani ist seit dem 16. Juni 2009 selbst in Haft. Shirin Ebadi befindet sich im Ausland.

Elsmaielzadeh und Parakand sind wie Soltani und Ebadi Anwälte des Defenders of Human Rights Centers, das mit der anwaltlichen Vertretung der Bahá’í beauftragt worden ist. Sie beantragten die abermalige Verschiebung, die nun durch das Gericht bestätigt worden ist.

„Unsere Hoffnung ist jetzt, dass unsere sieben unschuldigen Mitgläubigen gegen Zahlung einer Kaution freigelassen werden“, sagte Ala’i.