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Zarathustrier im Iran

Kamalabadi wird nach knapp zehn Jahren ungerechter Haft Ende Oktober freigelassen. Hier wird sie von Familienangehörigen vor dem Evin-Gefängnis in Empfang genommen.

Arian Fariborz gibt in der neuester Ausgabe von qantara.de einen Überblick über die schwierige Lage der Zarathustrier im Iran.

Genau wie Christen und Juden werden Zoroastrier wegen ihrer heiligen Schrift, auch „Avesta“ genannt, zwar als so genannte Schutzbefohlene im Islam akzeptiert und dürfen daher nicht aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit diskriminiert werden. So sieht es jedenfalls Artikel 12 der iranischen Verfassung vor. Die Realität sieht jedoch anders aus.

Die Lebenssituation vieler Glaubensanhänger der alt-persischen Religion habe sich deutlich verschlechtert, berichtet qantara.de.

Bereits zuvor hatte das Informationsportal der Bundeszentrale für politische Bildung, der Deutschen Welle, des Goethe-Instituts und des Instituts für Auslandsbeziehungen hier über die Lage der Bahá’í berichtet.