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Medienpreis Menschenrechte für Iran-Berichterstattung

Kamalabadi wird nach knapp zehn Jahren ungerechter Haft Ende Oktober freigelassen. Hier wird sie von Familienangehörigen vor dem Evin-Gefängnis in Empfang genommen.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) schrieb zum dritten Mal den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Medienpreis Menschenrechte  aus. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Schwerpunktthema: Menschenrechte in der Islamischen Republik Iran. An dem Wettbewerb beteiligen konnten sich alle Medienschaffenden, entweder durch Einreichung eines eigenen Beitrages oder auf Vorschlag Dritter. Einsendeschluss war der heutige 9. Oktober. Die IGFM schreibt dazu hier:

Mit dem Medienpreis will die IGFM Journalisten, Publizisten und andere Medienschaffende ehren, die mit ihren Berichten dazu beitragen, das Bewusstsein für die Menschenrechte im Iran zu schärfen. Zugleich will die IGFM will aber auch unterstützend wirken, dass das Thema Menschenrechte im Iran von den Medien stärker wahrgenommen wird. „Durch den Medienpreises 2009 zum Thema Menschenrechte im Iran wollen wir zu einer langfristigen journalistischen und publizistischen Aufarbeitung der Menschenrechtslage im Iran beitragen. Menschenrechte müssen bei der Iran-Berichterstattung das Thema Nr. 1 bleiben“, so die Einstellung der IGFM.

Der Jury gehören namhafte Journalisten, Medienwissenschaftler und Menschenrechtler an, so auch der Sprecher der Bahá’í-Gemeinde Deutschland, Prof. Ingo Hofmann. Die Verleihung des Medienpreises findet zum Tag der Menschenrechte im Dezember 2009 statt.