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„Balken in den Augen anderer“

Mit Behrooz Tavakkoli ist nun das dritte Mitglied der Yaran nach knapp einem Jahrzehnt unschuldiger Inhaftierung frei.

Clemens Wergin, Ressortleiter Außenpolitik, zieht heute in der WELT bei der Beurteilung des schweizerischen Volksentscheides zum Minarett-Verbot Parallelen zur Verfolgung der Bahá’í im Iran sowie von Christen in der Türkei, in Ägypten und Saudi-Arabien.

Die Schweizer Minarettentscheidung hat auch ihr Gutes. Denn schon lange wurde das Thema Religionsfreiheit in Europa nicht mehr so leidenschaftlich diskutiert. Was allerdings misstrauisch stimmt ist, dass manche, die sich jetzt so empört zu Wort melden, bis dato nicht gerade als lautstarke Verfechter gerade dieses Menschenrechts aufgefallen sind.

In Bezug auf die Bahá’í im Iran schreibt er:

Seit Monaten etwa sitzt die Führungsriege der Bahai im Ursprungsland dieser Weltreligion, im Iran, unter obskuren Anschuldigen in Haft, ohne dass dies mehr als ein paar Experten interessieren würde.