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30. Ökumenische Friedensdekade in Bad Lippspringe – Freiheit für die Bahai’is im Iran

Der Aachener Bundestagstagsabgeordnete Rudolf Henke (CDU) zeigt seine Unterstützung für den im Iran inhaftierten Behrouz Tavakkoli.

Die evangelische Kirchengemeinde Bad Lippspringe in Nordrhein-Westfalen teilt mit, dass im Rahmen ihrer diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade vom 7. bis 17. November 2010 auch eine Veranstaltung zur Lage der Bahá’í im Iran vorgesehen ist.

Hauptanliegen der Friedensdekade war immer die gewaltfreie Lösung von Konflikten und das Gebet für den Frieden. Dabei geht es nicht nur um das Beenden oder Verhindern von Kriegen, sondern auch von Konflikten anderer Art, die das friedliche Miteinander stören. Deshalb lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu zwei besonderen Abenden ein, mit Themen, die die Bürger und Bürgerinnen Bad Lippspringes unmittelbar betreffen.

In der Veranstaltung am Dienstag, den 9. November, „Freiheit für die Bahai’is im Iran“ geht es darum, ein Zeichen zu setzen für die Solidarität mit der im Iran verfolgten Glaubensgemeinschaft der Bahai’is, die ihren unrühmlichen Höhepunkt gefunden hat in der ungerechtfertigen Verurteilung des siebenköpfigen Führungsgremiums zu erst zu zwanzig, dann nach vielfältigen internationalen Protesten, zu zehn Jahren Haft. Die Bahai’is als Weltreligion setzen sich an allen Orten für Dialog, Wahrhaftigkeit und Friedfertigkeit ein. Das Friedensgebet am Dienstag wird neben der Information über die Lage der Bahai’is im Iran, Gebete der verschiedenen Religionen für den Frieden enthalten. Nach dem Friedensgebet laden die Bahai’is aus Bad Lippspringe und der Region noch ins Ev. Gemeindehaus gegenüber der Kirche zu Gesprächen bei Tee und Gebäck ein.