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Viersener Menschenrechtskonzert zugunsten der Bahá’í

Kamalabadi wird nach knapp zehn Jahren ungerechter Haft Ende Oktober freigelassen. Hier wird sie von Familienangehörigen vor dem Evin-Gefängnis in Empfang genommen.

Zum Tag der Menschenrechte fand am 11. Dezember 2010 in Viersen das neunte Konzert mit Vertretern von  Amnesty International, Bezirk Linker Niederrhein, statt. Das Konzert war den sieben inhaftierten Mitgliedern der ehemaligen Bahá’í- Führungsgruppe im Iran gewidmet.

Amnesty International sammelte mit einer Petionsliste Unterschriften gegen die Verfolgung der Bahá’í im Iran. Etwa 90 Gäste waren der Einladung ins Stadthaus gefolgt.

Simon Meyers spielte zur Einstimmung mit der Geige das Stück Summertime in Erinnerung an Dr. Maisha Grant, mit der die Idee von Menschenrechtskonzerten zusammen mit Amnesty International vor nunmehr elf Jahren begann.

Die Art und Weise von Liene Seyane und Kristaps Grasis, die in diesem Jahr erstmals mit ihrem Ensemble begleitet wurden, war bewundernswert. Die besondere Musik und die wertvollen Wortbeiträge von Hugh Featherstone waren deutlich und klar.