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Landrat des Wetteraukreises in Hessen zeigt sich besorgt über Lage der Bahá’í im Iran

Kamalabadi wird nach knapp zehn Jahren ungerechter Haft Ende Oktober freigelassen. Hier wird sie von Familienangehörigen vor dem Evin-Gefängnis in Empfang genommen.

Die Bahá’í-Gemeinde in Bad Vilbel kam mit dem Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold, zu einem Gespräch über die Lage der Bahá’í im Iran sowie den gemeinwohlorientierten Aktivitäten der Bahá’í im Kreis zusammen. „Ich sehe mit großem Respekt und Mitgefühl den gewaltlosen Widerstand der Bahai-Religion insbesondere im Iran“, sagte der Landrat nach dem Treffen in einer Presseerklärung. Weiterhin sagte er:

„Genauso wie wir alljährlich Anfang März den Freiheitskampf des tibetischen Volkes mit großer Sympathie durch das Hissen der tibetischen Flagge vor unseren Rat- und Kreishäusern begleiten, so sind alle Demokraten dazu aufgefordert, ihre Stimme gegen die Verfolgung der Minderheit der Bahai-Religion zu erheben.“

Vertreter der Bahai-Gemeinde im Wetteraukreis waren zu Gast bei Landrat Joachim Arnold. Peter Welz, Karsten Klapp und Gabihollah Naghashian stellten dem Wetterauer Landrat ihre Religion vor und baten um Unterstützung im Kampf gegen die Unterdrückung. Foto: wetteraukreis.de