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Minister lobt luxemburgische Bahá’í-Gemeinde als Kraft für soziale Entwicklung

Der Aachener Bundestagstagsabgeordnete Rudolf Henke (CDU) zeigt seine Unterstützung für den im Iran inhaftierten Behrouz Tavakkoli.

Der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden würdigte anlässlich einer Feier zum Nationalfeiertag des Großherzogtums das gesellschaftliche Engagement der Bahá’í-Gemeinde. Mit Hinweis auf die Werte der Toleranz und der Einheit der Bahá’í drückte Minister Luc Frieden die Dankbarkeit der luxemburgischen Regierung für das Engagement der Bahá’í im gesellschaftlichen Leben des Landes aus.

Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden lobte bei einer Feier zum Nationalfeiertag im Bahá’í-Zentrum Luxemburg die Bahá’í-Gemeinde als Kraft für soziale Entwicklung.

„Der Wert einer religiösen Gemeinschaft oder einer jeden anderen Organisation sollte sich nach ihrem Beitrag für die Entwicklung der Gesellschaft bemessen“, sagte der Minister im Luxemburger Bahá’í-Zentrum. Luc Frieden hob die Bedeutung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen hervor, die „mehr auf das Gemeinwohl schauen und die Auswirkungen ihrer Handlungen auf andere.“

Der Vorsitzende des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Luxemburg, Dr. Amir Saberin, bezeichnete den Besuch des Regierungsmitglieds und seine Rede im Bahá’í-Zentrum gegenüber dem Bahá’í World News Service als „überaus historisch und bedeutsam für uns“. Saberin sagte: „Minister Frieden kam zum ersten Mal zu uns, um die Wertschätzung und die Anerkennung der Arbeit der Bahá’í-Gemeinde durch die Regierung zu zeigen.“ Der Minister wollte wissen, was die Bahá’í-Gemeinde praktisch tut, erläuterte er. „Wir sprachen über Erziehung und insbesondere wie wir versuchen, mit unseren Mitbürgern zusammenzuarbeiten, um jungen Menschen Verantwortung zu geben und ihre Potenziale herauszubilden.“

Bei der Veranstaltung wies der Vorsitzende auch auf die Situation der Bahá’í im heutigen Iran hin, wo jungen Bahá’í der Zugang zu Universitäten versperrt ist. Auch ihre eigenen Bemühungen, die Ausbildung mit Hilfe der Bildungsinitiative des Bahá’í Institute for Higher Education fortzusetzen, wurden für illegal erklärt.

Als Antwort darauf sagte der Minister, der dem Vernehmen nach als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von Premierminister Jean-Claude Juncker gilt, seine Unterstützung für eine verstärkte Fokussierung auf Bildung, gegenseitigem Respekt und die „grundlegenden Werte für alle Zivilisation“ zu.

Der Minister wurde bei der Veranstaltung, die bereits am 21. Juni stattfand, von zwei Abgeordneten des luxemburgischen Parlaments begleitet, Martine Stein-Mergen und Fernand Kartheiser.