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Klever Bahá’í informierten über die Menschenrechtslage im Iran

Der Aachener Bundestagstagsabgeordnete Rudolf Henke (CDU) zeigt seine Unterstützung für den im Iran inhaftierten Behrouz Tavakkoli.

Am vergangenen Samstag, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, konnten sich Klever Bürger über aktuelle Fälle von Menschenrechtsverletzungen im Iran informieren. Darüber berichtet das Klever Wochenblatt. Der Arbeitskreis für Menschenrechte sammelte Unterschriften für eine Petition, die auf die Freilassung unschuldig Inhaftierter hinwirkt. Organisiert wurde der Informationsstand von der Bahá’í-Gemeinde Kleve/Bedburg-Hau.

Die Mitglieder der Klever Bahá’í-Gemeinde informierten darüber, dass derzeit über 100 ihrer Glaubensbrüder und -schwestern allein wegen ihrer Religionszugehörigkeit in iranischen Gefängnissen sitzen, darunter auch die Führung der iranischen Bahá’í–Gemeinde. „Es ist absurd“, sagt Christine Nüske von der Klever Bahá’í-Gemeinde. „Im Iran gelten wir als ‘Unreine’ und ‘Spione des Westens’, während wir uns hier in Deutschland seit über einhundert Jahren für Frieden und Völkerverständigung einsetzen.“

Der Arbeitskreis Menschenrechte (AKM) ist ein loser Zusammenschluss von Menschenrechtlern, die sich unter dem Motto „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ gegen die Verfolgung von Menschen und die Verletzung des Rechts auf Leben wenden.