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Dokumentarfilm „Iranian Taboo“ läuft an

Der Aachener Bundestagstagsabgeordnete Rudolf Henke (CDU) zeigt seine Unterstützung für den im Iran inhaftierten Behrouz Tavakkoli.

In diesen Tagen läuft zunächst in Kalifornien der Film „Iranian Taboo“ des iranisch-niederländischen Filmemachers Reza Allamehzadeh an. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer iranischen Bahá’í,  Nadereh, und ihrer 14-jährigen Tochter nach. Sie sind Flüchtlinge, die all ihre Habseligkeiten verkaufen und ihre Heimat wie so viele vor ihnen über die Türkei verlassen mussten. In der Ankündigung heißt es (in deutscher Übersetzung):

Der rund 80-minütige Film führt den Zuschauer quer über die Kontinente, von der Türkei nach Israel, von den USA zurück in den Iran. Er gibt einen einzigartigen Einblick in die Verfolgung der Bahá’í in Iran. So werden Aufnahmen gezeigt vom Bahá’í Institut for Higher Education (BIHE) sowie von den unterdrückten Bauern im Dorf Ivel in der nördlichen Provinz Mazandaran. Diese Szenen innerhalb des Iran wurden durch lokale Kontakte des Filmemachers verdeckt gedreht. Reza Allamehzadeh führte Interviews mit einigen der renommiertesten iranischen Gelehrten, Schriftstellern und Politikern über ein iranisches Tabuthema: die Bahá’í in Iran. 

Ebenfalls auf der Webseite zum Film äußert sich Allamehzadeh zu seiner Arbeit wie folgt:

I have made several challenging documentaries during my long career as a filmmaker. Films like „Speak out Turkmen!“ on the bloody war between well organized army of the newly established Islamic regime of Iran (1979) and poorly organized Turkmen tribe in the northern Iran. „Holy Crime“ on State terrorism of the Islamic government in Europe, which resulted in assassination of more than 80 well-known dissidents, in just one decade.

But none of them was as difficult to make as the „Iranian „. In spite of the fact that I’m banned to enter my homeland, I managed to film deep inside Iran, with the help of devoted friends who risked their lives to film the footage that I needed for this film. Organizing and obtaining access to the vast range of the interviewees in this film, from Shirin Ebadi to Abolhassan Banisadr was another challenging point that I managed to overcome.

„Iranian “ is the most personal documentary that I have ever made!

Der Film ist auf Persisch mit englischen Untertiteln.