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10.000 Tage unschuldig in iranischer Haft!

Kamalabadi wird nach knapp zehn Jahren ungerechter Haft Ende Oktober freigelassen. Hier wird sie von Familienangehörigen vor dem Evin-Gefängnis in Empfang genommen.

Am 1. April 2012 wurde in zwölf Großstädten auf das Leid der sieben in Iran inhaftierten Bahá’í-Führungsmitglieder aufmerksam gemacht. Der 1. April markierte insgesamt 10.000 Tage, die die Bahá’í bislang unschuldig in Haft verbrachten. Sie wurden im August 2010 zu je 20 Jahren Haft verurteilt. In Berlin wurden mobile Plakatwände auf Fahrrädern mit dem Aufruf „Freiheit für die Bahá’í — Gefangene aus Gewissensgründen im Iran“ durch das Regierungsviertel gefahren.
Die von der Menschenrechtsorganisation United4Iran initiierte Initiative fordert die sofortige Freilassung des siebenköpfigen iranischen Bahá’í-Führungsgremiums. Sie waren vor ihrer Verhaftung im Jahr 2008 Mitglieder einer informellen Koordinierungsgruppe, die sich um die notwendigsten Belange der über 300.000 Mitglieder zählenden iranischen Bahá’í-Gemeinde kümmerte.

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