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„Der Schutz religiöser Minderheiten weltweit ist essentieller Teil unserer Menschenrechtspolitik“

Kamalabadi wird nach knapp zehn Jahren ungerechter Haft Ende Oktober freigelassen. Hier wird sie von Familienangehörigen vor dem Evin-Gefängnis in Empfang genommen.

Am 11. Mai veröffentlichte das Auswärtige Amt nach einem Gespräch Bundesaußenministers Guido Westerwelle  mit dem UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, im Deutschen Bundestag folgende Erklärung des Ministers. An dem Gespräch nahm auch der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, teil:

In vielen Teilen der Welt erleben wir noch immer regelmäßige Übergriffe auf und Diskriminierung von religiösen Minderheiten, sei es gegenüber Christen in Nigeria oder den Baha’i im Iran.

Ich freue mich über das Engagement so vieler in unserem Land für Toleranz und Religionsfreiheit, in Deutschland und in der Welt. Der Einsatz für Religions- und Glaubensfreiheit und der Schutz religiöser Minderheiten weltweit sind essentieller Teil unserer Menschenrechtspolitik.
Die Bundesregierung unterstützt die wichtige Arbeit von Professor Bielefeldt und begrüßt seinen engagierten Einsatz als Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Religions- und Weltanschauungsfreiheit.