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IGFM und Bahá’í informieren gemeinsam in Karlsruhe

Der Aachener Bundestagstagsabgeordnete Rudolf Henke (CDU) zeigt seine Unterstützung für den im Iran inhaftierten Behrouz Tavakkoli.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Bahá’í-Gemeinde in Karlsruhe veranstalten am Donnerstag, dem 23. August 2012, von 14:00 bis 17:00 Uhr auf dem Karlsruher Marktplatz einen Informationsstand zur Lage der Bahá’í in der Islamischen Republik Iran. Auf der Webseite der IGFM heißt es dazu:

Ob religiöse Minderheiten, Blogger, Journalisten, Frauenrechtler – sie alle und noch viel mehr – werden diskriminiert, verfolgt und oft sogar hingerichtet. Wissen ist Macht – Eine aktive Öffentlichkeit ist der größte Feind der Diktatoren.  Deshalb verteilt die IGFM  von 14 bis 17 Uhr Flugblätter, Infomaterial und sammelt Unterschriften gegen diese tagtäglichen Menschenrechtsverletzungen. Im Rahmen dieses Infostandes soll insbesondere auf die Situation der Baháí im Iran aufmerksam gemacht werden. Die Baháí sind die größte nichtmuslimische religiöse Minderheit im Iran – systematisch werden sie diskriminiert und verfolgt. Die Baháí lehnen Gewalt und die Scharia ab. Die Frauen und Männer haben gleiche Rechte. Das siebenköpfige informelle Führungsgremium wurde am 8. August 2010 zu 20 Jahren Haft verurteilt und befindet sich im Gohardasht-Gefängnis in Karaj, etwa 50 km westlich von Teheran.