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Iranian Taboo im Cinepark Hofheim

Mahvash Sabet wird am 18. September 2017 nach neuneinhalb Jahren ungerechter Haft aus dem Gefängnis entlassen.

Im Rahmen der weltweiten Aktion „Fünf Jahre … zu viel!“ wird am Sonntag, dem 5. Mai 2013, um 12:00 Uhr im Cinepark-Kino in Hofheim der Film „Iranian Taboo“ gezeigt, eine aktuelle Dokumentation von Reza Allamehzadeh über die Angriffe der Islamischen Regierung gegen die Anhänger des Bahá’í-Glaubens im Iran.  Zu der Aktion „Fünf Jahre … zu viel!“ rufen die Bahá’í-Gemeinden aus aller Welt für den Zeitraum vom 5.-15. Mai auf, um auf das Schicksal der sieben inhaftierten ehemaligen Führungsmitglieder der iranischen Bahá’í-Gemeinde, den Yárán, aufmerksam zu machen.
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Die Filmvorführung wird begleitet von Informationen zu den Yárán, den Verfolgungen der Bahá’í und weiteren Menschenrechtsverletzungen im Iran. Der Sprecher für Menschenrechtsfragen der Bahá’í-Gemeinde Deutschland, Prof. Ingo Hofmann, wird anwesend sein sowie Vertreter von Amnesty International und der Solidaritätsgruppe „Lalehpark Mütter im Iran“, die diese Aktion ebenso unterstützen wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte.  Es wird die Persische Fassung des Films mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Seit fünf Jahren sind die sieben ehemaligen Führungsmitglieder der iranischen Bahá’í, die sieben Yárán, unschuldig inhaftiert. Ihre 20-jährige Haftstrafe ist die längste aller derzeit im Iran aus Gewissensgründen Inhaftierten. Die Länge der Strafe und die rauen Haftbedingungen zeigen deutlich das Bemühen der iranischen Regierung, die Bahá’í-Gemeinde im Lande zu eliminieren. Die systematische Verfolgung „von der Wiege bis ins Grab“ gehört zu den krassesten Beispielen staatlich organisierter religiöser Verfolgung. Bahá’í-Gemeinden weltweit machen mit der Kampagne „Fünf Jahre … zu viel!“ auf das Schicksal der Yárán und der weiteren inhaftierten Bahá’í im Iran aufmerksam und fordern die Freilassung aller unschuldig Inhaftierten. Eintritt: 4,50 €