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Bahá’í vor dem Brandenburger Tor

Mahvash Sabet wird am 18. September 2017 nach neuneinhalb Jahren ungerechter Haft aus dem Gefängnis entlassen.

Yaran-Plakat

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11. MAI – BRANDENBURGER TOR, BERLIN
PLATZ DES 18. MÄRZ

5 JAHRE … ZU VIEL!

Anfang Mai sind die Yárán, die sieben ehemaligen Führungsmitglieder der iranischen Bahá’í-Gemeinde, bereits 5 Jahre in Haft. Die beiden Frauen – Fariba Kamalabadi und Mahvash Sabet – befinden sich im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis; die fünf Männer – Jamaloddin Khanjani, Afif Naeimi, Saeid Rezaie, Behrouz Tavakkoli und Vahid Tizfahm – in einem streng bewachten Flügel für politische Gefangene des Gohardasht-Gefängnisses in Karaj. Im August 2010 wurden sie zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt. Das ist die längste Haftstrafe, die für Gefangene aus Gewissensgründen im Iran verhängt wurde. Wir meinen: schon 5 Jahre ist zu viel!

Zwischen dem 5. und 15. Mai werden deswegen in vielen Städten der Welt Veranstaltungen stattfinden, so in London, Paris, Rio de Janeiro, Wien, Washington … und auch am Samstag, dem 11. Mai, in Berlin.

Auf dem Platz des 18. März – das ist auf der westlichen Seite des Brandenburger Tores – werden wir ab 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr ein Programm mit Reden und auch künstlerischen Darstellungen haben. Direkt auf dem Platz verlief einst die Berliner Mauer. Dies ist ein idealer Ort, ist doch die Mauer Zeichen der Trennung und der zwangsweisen Isolierung von Menschen, so wie es auch das berüchtigte Teheraner Evin-Gefängnis ist.

Die Bilder, die wir an diesem Tag aufnehmen und über Facebook und Twitter verbreiten, werden den Menschen im Iran Mut geben. Sie sehen, dass auch nach fünf Jahren Haft Menschen in Deutschland und der Welt an sie denken.