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Tobias Utter MdL wird Pate von Behrouz Tavakkoli

Mit Behrooz Tavakkoli ist nun das dritte Mitglied der Yaran nach knapp einem Jahrzehnt unschuldiger Inhaftierung frei.

Mit der Übernahme der Patenschaft für das Mitglied der inhaftierten Bahá’í-Führung Behrouz Tavakkoli setzt der hessische Landtagsabgeordnete der CDU, Tobias Utter, ein Zeichen für Menschenrechte, schreibt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in einer Pressemitteilung.

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„Ich sehe es als meine christliche und demokratische Pflicht an, mich überall für die Menschenrechte einzusetzen. Das Recht auf freie Religionsausübung ist ein Grundrecht, das natürlich auch für religiöse Minderheiten gilt“, so Utter, der auch Vorsitzender des Synodal-Vorstandes des Evangelischen Dekanats Wetterau und Mitglied der Kirchensynode ist. …

„Angehörige der Bahá’í-Gemeinde aus meinem Wahlkreis haben mich schon mehrfach über die schreckliche Verfolgung ihrer Glaubensgeschwister im Iran informiert. Obwohl oder gerade weil sich diese Glaubensgemeinschaft immer für Frieden und Aussöhnung zwischen den Religionen und Staaten einsetzt, ist sie den Machthabern ein Dorn im Auge“.

Utter ist zudem besorgt über die zunehmende Radikalisierung des iranischen Regimes. Er fordert die internationale Gemeinschaft auf, „bei allen Gesprächen auf die unhaltbare Situation der Bahá’í-Gemeinde im Iran aufmerksam zu machen.“

Im Rahmen des IGFM-Patenschaftsprogramms engagieren sich prominente Politiker für politische Gefangene im Iran. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin betont:

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„Behrouz Tavakkoli ist leider nur ein Fall unter vielen, die aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen in Haft sitzen. Viele von ihnen werden unter unmenschlichen Bedingungen gehalten – nicht selten schlimmer als Tiere. Massive physische und psychische Gewalt ist in iranischen Gefängnissen an der Tagesordnung. Eine politische Patenschaft wie sie Tobias Utter übernommen hat, gibt den vom Regime Verfolgten internationale Aufmerksamkeit und damit Schutz“.

Bisher unterstützen u.a. der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, die Bundesministerin Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Kristina Schröder, oder auch der CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe das Programm der IGFM.