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Amnesty International veröffentlicht Eilaktion

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

„Urgent Actions“ (Eilaktionen) sind eine schnelle und effektive Form der Intervention, um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen. Das Londoner Sekretariat von Amnesty International hat gestern über seine Mailinglist die Eilaktion für die sieben ehemals führenden Bahá’í – Fariba Kamalabadi, Vahid Tizfahm, Jamaloddin Khanjani, Afif Naemi, Mahvash Sabet, Behrouz Tavakkoli und Saeid Rezaie – aktualisiert. Informationen aus dem Iran zufolge sollen sie am kommenden Dienstag, dem 18. August, verurteilt werden. Amnesty International sieht in den sieben Inhaftierten gewaltlose politische Gefangene, die allein aufgrund ihres Glaubens bzw. ihrer friedlichen Aktivitäten für die Rechte der Bahá’í inhaftiert sind.

Download UA: 215/09; Index: MDE 13/085/2009: ai_Eilaktion_51308509_engl.pdf