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Amnesty International veröffentlicht Eilaktion

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

„Urgent Actions“ (Eilaktionen) sind eine schnelle und effektive Form der Intervention, um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen. Das Londoner Sekretariat von Amnesty International hat gestern über seine Mailinglist die Eilaktion für die sieben ehemals führenden Bahá’í – Fariba Kamalabadi, Vahid Tizfahm, Jamaloddin Khanjani, Afif Naemi, Mahvash Sabet, Behrouz Tavakkoli und Saeid Rezaie – aktualisiert. Informationen aus dem Iran zufolge sollen sie am kommenden Dienstag, dem 18. August, verurteilt werden. Amnesty International sieht in den sieben Inhaftierten gewaltlose politische Gefangene, die allein aufgrund ihres Glaubens bzw. ihrer friedlichen Aktivitäten für die Rechte der Bahá’í inhaftiert sind.

Download UA: 215/09; Index: MDE 13/085/2009: ai_Eilaktion_51308509_engl.pdf