Medienberichterstattung

Gerecht ist anders

Sanaa, die Hauptstadt Jemens, leidet seit Jahren unter einer Blockade. Zudem wurde am Wochenende gegen 20 Bahá‘í ein Gerichtsverfahren eröffnet. (Bild: Matt May via Flickr CC BY 2.0)

Uli Fricker schreibt heute in einem längeren Beitrag auf Seite 3  im Südkurier aus Kostanz über das Schicksal der sieben inhaftierten Bahá’í. Unter dem Titel „Die Ajatollahs rechnen mit alten „Feinden“ ab – Das iranische Sondertribunal lädt die Führung der Bahai vor“ schreibt er u.a.:

Clotilde Reiss hat Glück und mächtige Freunde – die Französin wurde von den iranischen Richtern am Sonntag auf freien Fuß gesetzt (…). Die französische Diplomatie hatte den Fall der jungen Lektorin zur Chefsache gemacht und den Iran unter Druck gesetzt. Die Bahai haben weder solches Glück noch mächtige Freunde. Ihre sieben Führer sitzen seit Mai 2008 im Gefängnis, in zwei Monaten soll das Urteil gesprochen werden.