Medienberichterstattung

Gerecht ist anders

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Uli Fricker schreibt heute in einem längeren Beitrag auf Seite 3  im Südkurier aus Kostanz über das Schicksal der sieben inhaftierten Bahá’í. Unter dem Titel „Die Ajatollahs rechnen mit alten „Feinden“ ab – Das iranische Sondertribunal lädt die Führung der Bahai vor“ schreibt er u.a.:

Clotilde Reiss hat Glück und mächtige Freunde – die Französin wurde von den iranischen Richtern am Sonntag auf freien Fuß gesetzt (…). Die französische Diplomatie hatte den Fall der jungen Lektorin zur Chefsache gemacht und den Iran unter Druck gesetzt. Die Bahai haben weder solches Glück noch mächtige Freunde. Ihre sieben Führer sitzen seit Mai 2008 im Gefängnis, in zwei Monaten soll das Urteil gesprochen werden.