Medienberichterstattung

„Irangeles“: Persepolis am Pazifik

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Die österreichische Tageszeitung DIE PRESSE berichtet heute in ihrer Ausgabe über die 1,5 Millionen Exil-Iraner, die nach Schätzung der amerikanisch-iranischen Community in den USA leben, darunter eine halbe Millionen im Großraum Los Angeles, im San Fernando Valley und im Orange County.

So inhomogen wie die Weltanschauung ist auch die Glaubenszugehörigkeit: Neben Moslems sind Bahai und Parsen, die Anhänger Zarathustras, vertreten und in großer Zahl Juden, die nicht nur am Sabbat die Kippa tragen. „Die sind persischer als die Perser“, erklärt ein Kenner der Szene.