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Schwedische EU-Ratspräsidentschaft verurteilt Anwendung der Todesstrafe im Iran

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Die schwedische Ratspräsidenschaft der Europäischen Union hat heute in einer Erklärung die Anwendung der Todesstrafe im Iran verurteilt, insbesondere die Exekution von 24 Iranern in Karj am 30. Juli.

The Presidency is concerned about the continued large-scale use of the death penalty in Iran, including the repeated incidence of collective executions during the past month. The Presidency recalls the EU’s longstanding opposition to the death penalty in all circumstances and recalls that any miscarriage or failure of justice in the application of capital punishment represents the irreparable and irreversible loss of human life. The Presidency continues to call on the Iranian authorities to abolish the death penalty completely and, in the meantime, to establish a moratorium on executions as urged by United Nations General Assembly resolutions 62/149 and 63/168.

Seit Beginn der islamischen Revolution im Jahr 1979 sind im Iran mehr als 200 Bahá’í allein aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit hingerichtet oder anderweitig zu Tode gekommen.