Medienberichterstattung

Shirin Ebadi fordert die Freilassung der Bahá’í

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Gegenüber CNN hat am Samstag Shirin Ebadi, die sich derzeit nicht im Iran aufhält, die Freilassung der sieben ehemals führenden Bahá’í aus dem berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis gefordert:

„In the files, in the case basically, there is nothing, no reason that basically convicts them,“ said Ebadi, a Nobel Peace Prize laureate.

Der Prozess wird aller Wahrscheinlichkeit nach am Dienstag beginnen, trotz der Tatsache, dass der designierte Anwalt der Bahá’í, Abdelfattah Soltani, selbst in Haft ist und Ebadi sich im Ausland aufhält. Der Bericht zitiert auch Kit Bigelow, die Beauftragte für auswärtige Angelegenheiten der US-amerikanischen Bahá’í-Gemeinde, mit den Worten:

The evidence against the defendants includes communication from Israel, but that is because the Baha’i World Center has its headquarters in Israel, said Kit Bigelow, director of external affairs at the American Baha’i Community. Prosecutors are calling that communication espionage, she said.