Medienberichterstattung

Shirin Ebadi fordert die Freilassung der Bahá’í

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Gegenüber CNN hat am Samstag Shirin Ebadi, die sich derzeit nicht im Iran aufhält, die Freilassung der sieben ehemals führenden Bahá’í aus dem berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis gefordert:

„In the files, in the case basically, there is nothing, no reason that basically convicts them,“ said Ebadi, a Nobel Peace Prize laureate.

Der Prozess wird aller Wahrscheinlichkeit nach am Dienstag beginnen, trotz der Tatsache, dass der designierte Anwalt der Bahá’í, Abdelfattah Soltani, selbst in Haft ist und Ebadi sich im Ausland aufhält. Der Bericht zitiert auch Kit Bigelow, die Beauftragte für auswärtige Angelegenheiten der US-amerikanischen Bahá’í-Gemeinde, mit den Worten:

The evidence against the defendants includes communication from Israel, but that is because the Baha’i World Center has its headquarters in Israel, said Kit Bigelow, director of external affairs at the American Baha’i Community. Prosecutors are calling that communication espionage, she said.