Medienberichterstattung

Shirin Ebadi fordert die Freilassung der Bahá’í

Sanaa, die Hauptstadt Jemens, leidet seit Jahren unter einer Blockade. Zudem wurde am Wochenende gegen 20 Bahá‘í ein Gerichtsverfahren eröffnet. (Bild: Matt May via Flickr CC BY 2.0)

Gegenüber CNN hat am Samstag Shirin Ebadi, die sich derzeit nicht im Iran aufhält, die Freilassung der sieben ehemals führenden Bahá’í aus dem berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis gefordert:

„In the files, in the case basically, there is nothing, no reason that basically convicts them,“ said Ebadi, a Nobel Peace Prize laureate.

Der Prozess wird aller Wahrscheinlichkeit nach am Dienstag beginnen, trotz der Tatsache, dass der designierte Anwalt der Bahá’í, Abdelfattah Soltani, selbst in Haft ist und Ebadi sich im Ausland aufhält. Der Bericht zitiert auch Kit Bigelow, die Beauftragte für auswärtige Angelegenheiten der US-amerikanischen Bahá’í-Gemeinde, mit den Worten:

The evidence against the defendants includes communication from Israel, but that is because the Baha’i World Center has its headquarters in Israel, said Kit Bigelow, director of external affairs at the American Baha’i Community. Prosecutors are calling that communication espionage, she said.