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Zarathustrier im Iran

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Arian Fariborz gibt in der neuester Ausgabe von qantara.de einen Überblick über die schwierige Lage der Zarathustrier im Iran.

Genau wie Christen und Juden werden Zoroastrier wegen ihrer heiligen Schrift, auch „Avesta“ genannt, zwar als so genannte Schutzbefohlene im Islam akzeptiert und dürfen daher nicht aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit diskriminiert werden. So sieht es jedenfalls Artikel 12 der iranischen Verfassung vor. Die Realität sieht jedoch anders aus.

Die Lebenssituation vieler Glaubensanhänger der alt-persischen Religion habe sich deutlich verschlechtert, berichtet qantara.de.

Bereits zuvor hatte das Informationsportal der Bundeszentrale für politische Bildung, der Deutschen Welle, des Goethe-Instituts und des Instituts für Auslandsbeziehungen hier über die Lage der Bahá’í berichtet.