Stellungnahmen

Europäisches Parlament verabschiedet Iran-Resolution

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Das Europäische Parlament in Straßburg verabschiedete gestern, am 22. Oktober, eine Resolution, mit der es seine große Besorgnis über die sich verschlechternde Situation der Menschenrechte im Iran zum Ausdruck bringt. In dem interfraktionellen Antrag nehmen die Parlamentarier auch Bezug auf die Lage der Bahá’í:

F.  in der Erwägung, dass sieben Anführer der Glaubensgemeinschaft der Bahai nach wie vor allein aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen inhaftiert sind,

Ebenso wiederholen die Parlementarier ihre Forderung nach Freilassung der sieben führenden Bahá’í, die seit nunmehr anderthalb Jahren unschuldig in iranischer Haft sind:

7.  bekräftigt seinen Aufruf an die iranischen Behörden, der Verpflichtung der Regierung nachzukommen, religiöse Minderheiten zu achten und die Bahai-Anführer Fariba Kamalabadi, Jamaloddin Khanjani, Afif Naeimi, Saeid Rasaie, Mahvash Sabet, Behrouz Tavakkoli und Vahid Tizfahm umgehend freizulassen;