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„Leben unter Repression“

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Auf Qantara, dem gemeinsamen Internetportal für den Dialog mit der islamischen Welt der Bundeszentrale für politische Bildung, der Deutschen Welle, des Goethe-Instituts und des Instituts für Auslandsbeziehungen, schreibt Katajun Amirpur heute über das dreißigjährige Leiden der Bahá’í in der Islamischen Republik Iran. Dabei geht sie in ihrem Beitrag insbesondere auf die „Anti-Bahá’í-Gesellschaft“, Hojjatiye, ein, die in den fünfziger Jahren gegründet wurde und deren Mitglieder heute hohe und höchste Positionen innerhalb der iranischen Regierung einnehmen.

Für die radikalen Kräfte, denen Ahmadinedschad angehört, sind die Drohungen an Israel ein Mittel, von innenpolitischen Schwierigkeiten abzulenken und sich international als Kämpfer für die palästinensische Sache darzustellen. Religiös begründet und daher eine Sache wirklicher Überzeugung hingegen ist ihre Feindschaft gegen die Bahai. Es ist unverständlich, dass ihrer Verfolgung international kaum Beachtung geschenkt wird.