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US-Senat verabschiedet Resolution gegen die Verfolgung der Bahá’í im Iran

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Am 1. Dezember verabschiedete der US-Senat einstimmig eine Resolution, mit der die Senatoren die staatlich gelenkten Verfolgungen der Bahá’í im Iran verurteilten. Die Verfolgungsdichte an den Bahá’í, die die größte religiöse Minderheit des Landes ist, hat insbesondere seit 2005 zugenommen. So sind beispielsweise die sieben führenden Bahá’í im Iran seit nunmehr achtzehn Monaten unschuldig im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert.

Die Resolution des Senats stimmt mit der Resolution H.Res.175 des US-Repräsentantenhauses— der elften Entschließung des US-Repräsentantenhauses seit 1982 mit Bezug auf die Bahá’í im Iran—überein, die am 22. Oktober verabschiedet worden war.

Sowohl Washington TV als auch das National Iranian American Council berichten hierüber.