Medienberichterstattung

„Festnahmewelle“ im Iran

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Dr. Rainer Hermann zitiert heute in der Printausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die iranische Webseite Rahesabz, wonach in den vergangenen Tagen „weitere 186 Personen verhaften worden“ seien.

Die oppositionelle Internetseite Rahesabz berichtete, unter den nach dem Ende der Straßenkämpfe Verhafteten befänden sich Mitarbeiter des Oppositionsführers Mussawi, Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Studenten und Angehörige der Bahai. Die Studenten wurden vor allem in Mashhad verhaftet. Führende Vertreter des Regimes hatten den Protestierern mit der Todesstrafe gedroht.