Medienberichterstattung

FAZ: „Sieben Bahai droht die Todesstrafe“

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Wolfgang Günter Lerch berichtet in der Printausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe, S. 6) über den für Sonntag vorgesehenen Prozess gegen die ehemalige Führungsriege der iranischen Bahá’í-Gemeinde.

Angesichts anderer Prozesse gegen Oppositionelle und aufgrund der am 28. Januar vollstreckten Todesurteile an Alizamani und Rahmanipour wegen „Gotteslästerung“, die nicht der Bahai-Religion, sondern linken und monarchistischen Widerstandsgruppen angehört hatten, wachsen die Befürchtungen, auch gegen die nun angeklagten Bahai werde die Todesstrafe verhängt.