Medienberichterstattung

„Nach geheimem Prozess weitere Verhaftungen“

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Die Leipziger Volkszeitung berichtet in ihrer Printausgabe vom 9. Februar über die Reaktionen örtlicher Bahá’í auf den laufenden Prozess gegen die sieben ehemals führenden Bahá’í im Iran.

In Heiligenborn ist die Familie Zabihi in Gedanken und mit Gebeten immer noch bei den Eingekerkerten. Wie jene gehören die Zabihis der Religion der Bahai an. Im Iran ist dies der Grund dafür, die Menschen einzusperren… Mehr als Beten können Angehörige und Glaubensbrüder- und Schwestern derzeit nicht tun. Allerdings positioniert sich nun die Weltöffentlichkeit zu den Vorgängen.

„Auf indirektem Wege haben wir erfahren, dass die Tochter eines Inhaftierten mit ihrem Vater telefonieren konnte. Auch wenn die Verhaftung weiterer zehn Bahai ein Unglück ist, müssen wir zuversichtlich bleiben, dass auch der öffentliche Druck das iranische Regime vielleicht doch noch zum Umdenken bewegt“, meint Zia Zabihi.