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Termin für dritte Verhandlungsrunde korrigiert

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Entgegen mündlicher Aussagen seitens der iranischen Behörden, wonach der Prozess gegen die sieben Mitglieder der ehemaligen iranischen Bahá’í-Führungsriege am Sonntag, 11. April 2010, vor dem Teheraner Revolutionsgericht weitergeführt werden soll, haben deren Anwälte inzwischen schriftliche Vorladungen für den 10. April 2010 erhalten. Die Internationale Bahá’í-Gemeinde geht daher davon aus, dass der Prozess einen Tag früher als ursprünglich angekündigt weitergeführt werden wird, wie sie auf ihrer Webseite mitteilt.