Medienberichterstattung

„Der iranische Cyberkrieg hat begonnen“

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Die Zeitung Die Welt veröffentlicht in ihrer Internetausgabe eine Darstellung über jüngste Angriffe des iranischen Regimes auf verschiedene Webseiten iranischer Menschenrechtsorganisationen sowie gewaltsame Übergriffe auf deren Mitglieder.

… die Revolutionsgardisten griffen nicht nur die Websites der „Human Rights Activists“ an, sondern verhafteten gleich mehr als dreißig iranische Menschenrechtsaktivisten, die unter Folter und Druck den Revolutionsgardisten einige Daten zu den Websites gaben. Kurz danach erschien auf der Website der Menschenrechtsorganisation das Zeichen der sich explizit „Cyberarmee des Iran“ nennenden Organisation mit dem Logo der Website der Revolutionsgardisten „Gerdab“.

Die Revolutionsgardisten werfen Menschenrechts- und Frauenorganisationen sowie der Baha’i-Gemeinschaft Spionage-Tätigkeiten vor, und zwar für die CIA. Das ist so absurd wie viele der islamistischen Verschwörungstheorien, die lediglich der Legitimation zur Ausübung der islamistischen Aggression und Gewalt dienen.