Medienberichterstattung

„Der iranische Cyberkrieg hat begonnen“

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Die Zeitung Die Welt veröffentlicht in ihrer Internetausgabe eine Darstellung über jüngste Angriffe des iranischen Regimes auf verschiedene Webseiten iranischer Menschenrechtsorganisationen sowie gewaltsame Übergriffe auf deren Mitglieder.

… die Revolutionsgardisten griffen nicht nur die Websites der „Human Rights Activists“ an, sondern verhafteten gleich mehr als dreißig iranische Menschenrechtsaktivisten, die unter Folter und Druck den Revolutionsgardisten einige Daten zu den Websites gaben. Kurz danach erschien auf der Website der Menschenrechtsorganisation das Zeichen der sich explizit „Cyberarmee des Iran“ nennenden Organisation mit dem Logo der Website der Revolutionsgardisten „Gerdab“.

Die Revolutionsgardisten werfen Menschenrechts- und Frauenorganisationen sowie der Baha’i-Gemeinschaft Spionage-Tätigkeiten vor, und zwar für die CIA. Das ist so absurd wie viele der islamistischen Verschwörungstheorien, die lediglich der Legitimation zur Ausübung der islamistischen Aggression und Gewalt dienen.