Medienberichterstattung

„Solidarisch mit Bahá’í im Iran“

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Die Rheinische Post bringt in ihrer gedruckten Ausgabe vom 12. März 2010 unter „Gott und die Welt“ ein längeres Stück über die Bahá’í-Gruppe in Wesel und die Situation der Bahá’í vor dem kommenden Prozess gegen die Führungsriege der iranischen Bahá’í am 10. April in Teheran.

„Es ist ein theologischer Konflikt, der politisch ausgetragen wird“, schätzt Gisela Schneider, Sprecherin der Weseler Bahá’í-Gruppe die Situation ein.

„Unsere Religion steht im Iran für den kulturellen Wertewandel, für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die parlamentarische Demokratie, für Glaubensfreiheit und Meinungspluralismus. Und dies alles ist den iranischen Machthabern ein Dorn im Auge“, weiß die Sprecherin.