News

Tatort Iran in Sinsheim

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

In Sinsheim findet unter dem Titel „Tatort Iran“ eine Informationsveranstaltung zur Lage der Bahá’í im Iran statt, zu der die Agenda 21 „Internationale Begegnung“ und die Volkshochschule Sinsheim am Dienstag, 23. März, um 20 Uhr in die Musikschule Sinsheim einladen. Referent ist Neysan Rafat aus Heidelberg, der einen Überblick über das Land und das iranische Staatssystem gibt. Neysan Rafat analsiert die Menschenrechtsverletzungen am Beispiel der Bahá’í-Gemeinde, der größten religiösen Minderheit, deren Lage sich in den letzten Jahren besonders verschlechtert hat.