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US-Regierung wiederholt Kritik an Iran

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Einen Tag nach Herausgabe eines Berichts zur Menschenrechtslage im Iran durch die US-Regierung hebt das US-Außenministerium nochmals die Verfolgung religiöser Minderheiten im Iran hervor. CNN zitiert die Stellungnahme Philip J. Crowleys, assistant secretary for public affairs im US-amerikanischen State Department, der die Übergriffe auf Bahá’í und Christen in den letzten Monaten kritisiert:

„The United States is increasingly concerned about the Iran’s ongoing persecution of Baha’is and other religious minority communities.“

Im gestrigen Iran-Bericht heißt es:

Government rhetoric and actions created a threatening atmosphere for nearly all non-Shia religious groups, most notably for Baha’is, as well as for Sunni Muslims, evangelical Christians, and members of the Jewish community.

The government repeatedly pressured Baha’is to recant their religious beliefs in exchange for relief from mistreatment.