Medienberichterstattung

„Verfolgt im Iran: Friedlich und vogelfrei“

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Henryk M. Broder („www.achgut.com„) schreibt in der Sonntagsausgabe der österreichischen Zeitung Die Presse über die Gärten der Bahá’í an ihrem Weltzentrum in Haifa (Israel) – „größer als Sanssouci, schöner als Schönbrunn“ – und ihre Verfolgungslage im Iran.

Im heutigen Iran leben noch etwa 300.000 Bahai – unter Bedingungen, die man am besten mit der Lage der Juden im Nazi-Deutschland vergleichen kann. Seit der „Revolution“ im Jahre 1979 wurden zahllose Bahai festgenommen, gefoltert und getötet, sie sind der Willkür der Behörden ausgesetzt und faktisch vogelfrei.

Die Welt schaut ihrem Schicksal ungerührt zu. Selbst schuld. Denn die Bahai haben keinen eigenen Staat, keine Armee, sie entführen keine Flugzeuge, nehmen keine Geiseln und sprengen sich nicht in die Luft. Selbst schuld, wenn sie nicht ernst genommen werden.