Medienberichterstattung

Auf Wiedersehen in Haifa

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

The European, ein trotz seines Namens deutschsprachiges Debattenportal, veröffentlicht den Kommentar eines gebürtigen Iraners über das „neue Selbstbewusstein“ vieler Exil-Iraner und wagt dabei einen hoffnungsvollen Ausblick.

Die Welt sah im letzten Jahr dank der Handykameras nicht mehr nur die Bilder, die das Regime seit drei Jahrzehnten verbreitet. Die Zivilbürger verbreiteten online ihr eigenes Verständnis von iranischer Identität. Selbst viele Exiliraner haben neues Selbstbewusstsein bekommen und bezeichnen sich vermehrt wieder als Iraner und nicht als Perser: früher ein Versuch, sich verschämt vom Ruf der nach Mullah-Schweiß riechenden Islamischen Republik Iran abzugrenzen…

Und wenn der Bürgerkrieg Nahost einmal vorbei ist, fliegen wir gemeinsam mit unseren iranischen Bahai-Freunden mit der El Al von Persepolis nach Haifa.