Medienberichterstattung

Auf Wiedersehen in Haifa

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

The European, ein trotz seines Namens deutschsprachiges Debattenportal, veröffentlicht den Kommentar eines gebürtigen Iraners über das „neue Selbstbewusstein“ vieler Exil-Iraner und wagt dabei einen hoffnungsvollen Ausblick.

Die Welt sah im letzten Jahr dank der Handykameras nicht mehr nur die Bilder, die das Regime seit drei Jahrzehnten verbreitet. Die Zivilbürger verbreiteten online ihr eigenes Verständnis von iranischer Identität. Selbst viele Exiliraner haben neues Selbstbewusstsein bekommen und bezeichnen sich vermehrt wieder als Iraner und nicht als Perser: früher ein Versuch, sich verschämt vom Ruf der nach Mullah-Schweiß riechenden Islamischen Republik Iran abzugrenzen…

Und wenn der Bürgerkrieg Nahost einmal vorbei ist, fliegen wir gemeinsam mit unseren iranischen Bahai-Freunden mit der El Al von Persepolis nach Haifa.