Medienberichterstattung

„Gegen den Missbrauch des Kulturbegriffs bei der Religionsfreiheit“

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Vor einer Woche hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf Prof. Heiner Bielefeldt von der Universität Nürnberg-Erlangen zum UN-Sonderberichterstatter zum Recht auf Glaubens- und Religionsfreiheit ernannt. Radio Vatikan hat  mit dem katholischen Theologen und Professor für Menschenrechtspolitik  nun ein Interview geführt:

„Innerhalb der Religionsfreiheit müssen geistige Auseinandersetzung und Sinnsuche auch für diejenigen Menschen möglich sein, die nicht unbedingt immer mit den herrschenden Orthodoxien übereinstimmen und die auch nicht politischen Bestrebungen nach Homogenität in der Bevölkerung entsprechen. Das muss möglich sein!“

Das ganze Interview hören Sie hier:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.