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Prozess gegen die sieben Bahá’í vermutlich abgeschlossen

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.
Yaran

(stehend v.l.n.r.) Fariba Kamalabadi, Vahid Tizfahm, Jamaloddin Khanjani, Afif Naemi, Mahvash Sabet; (sitzend v.l.n.r.) Behrouz Tavakkoli, Saeid Rezaie

Wie der Bahá’í World News Service berichtet ist der Prozess gegen die sieben Mitglieder der ehemaligen Führung der iranischen Bahá’í-Gemeinde am heutigen Montag vermutlich zu Ende gegangen.

„Wir können bestätigen, dass heute in Teheran eine Verhandlung stattgefunden hat“, wird Bani Dugal, die Sprecherin der Internationalen Bahá’í-Gemeinde am Sitz der Vereinten Nationen in New York zitiert, „und nach allem, was wir gehört haben, scheint es so,  dass nun der Prozess selbst zu Ende gegangen ist. Weitere Informationen haben wir momentan aber nicht.“

Die vierte Verhandlungsrunde begann wie angekündigt am Samstagmorgen und dauerte bis mittags. Am Sonntag und Montag schlossen sich weitere Verhandlungstermine an.