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Urteile gegen 50 junge Bahá’ís aus Schiras umgewandelt

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Human Rights Activists News Agency veröffentlich einen Bericht, wonach die Strafen gegen die im Jahr 2006 festgenommenen Jugendlichen aus Schiras umgewandelt wurden. Sie hatten im Rahmen eines humanitären Bildungs- und Entwicklungsprojekts Kinder und Jugendliche aus den Außenbezirken der Stadt unterstützt. Julias Blog hat dankenswerter Weise hier eine deutsche Übersetzung angefertigt:

Die Betroffenen, vorwiegend junge Erwachsene, waren am 19. Mai 2006 in Shiraz verhaftet worden, weil sie unterprivilegierten Kindern Unterricht erteilt hatten. Später wurden sie zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Ihre Urteile wurden unter der Bedingung ausgesetzt, dass sie regelmäßig an islamischen Veranstaltungen und Studien teilnehmen.

Gegen Ende ihrer dreijährigen Haftstrafen wurden ihre Urteile um ein Reiseverbot ergänzt. Der Staatsanwaltschaft Shiraz zufolge müssen die Angeklagten vor Verlassen des Landes eine Kaution in Höhe von 50 Millionen Toman (ca. 50.000 US-Dollar) hinterlegen. Das Reiseverbot gilt 6 Monate und kann verlängert werden, wenn dies für notwendig erachtet wird.