Medienberichterstattung

Voice of America berichtet über Menschenrechtsaktion

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Kianoosh Sanjari berichtet hier für Voice of America über die Menschenrechtsaktion für die iranischen Bahá’í am 12. September 2010 vor dem Brandenburger Tor in Berlin [in persischer Sprache].

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Inzwischen berichtet auch der Humanistische Pressedienst. Der Dienst interviewte am Rande der Veranstaltung drei junge Menschenrechtsaktvisten aus dem Iran, die über die Türkei nach Deutschland fliehen mussten.

War die Tatsache, dass Du Bahai bist, ein Grund für dich, den Iran zu verlassen?

Sepher A.: Natürlich kannst du diese Frage stellen. Ja, ich bin Bahai. Ich komme aus einer Bahai-Familie. Für Menschen, die aus einer Bahai-Familie kommen, gibt es zusätzlich zu den generellen Verletzungen der Menschenrechte noch zusätzliche. Zum Beispiel dürfen sie nicht studieren, sie dürfen nicht in öffentlichen Verwaltungen arbeiten, nicht Beamte zum Beispiel werden. Vieles Andere mehr ist ihnen zudem verwehrt. Aber der Grund, weshalb ich aus dem Iran geflohen bin, war meine Arbeit in einer Kommission, die sich um die Menschenrechte kümmert. Und in dem Moment, da ich das Gefühl hatte, dass es zu gefährlich wird, habe ich das Land verlassen.