Medienberichterstattung

Erhebliche Bedenken

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Vertreter britischer Juristenvereinigungen haben gegenüber dem britischen Guardian ihre Sorge über das nicht nach rechtsstaatlichen Maßstäben verlaufende Gerichtsverfahren gegen die sieben Mitglieder der iranischen Bahá’í-Führung zum Ausdruck gebracht. Die von 2006 bis 2009 amtierende Präsidentin des Internationalen Gerichtshof in Den Haag, Rosalyn Higgins, Linda Lee, Präsidentin der Law Society in England und Wales sowie Mark Muller, Vorsitzender des Bar Human Rights Committes, äußerten gemeinsam ihre „erheblichen Bedenken“ bezüglich deren Festnahme, Prozess und Verurteilung.

The charges and the sentences appear to be motivated solely by the fact that they are members of the Bahá’í faith. We urge the authorities to respect Iran’s obligations under international law and, moreover, that Iran conducts the subsequent appeal of the seven in accordance with these obligations as well as its own laws.