Medienberichterstattung

Erhebliche Bedenken

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Vertreter britischer Juristenvereinigungen haben gegenüber dem britischen Guardian ihre Sorge über das nicht nach rechtsstaatlichen Maßstäben verlaufende Gerichtsverfahren gegen die sieben Mitglieder der iranischen Bahá’í-Führung zum Ausdruck gebracht. Die von 2006 bis 2009 amtierende Präsidentin des Internationalen Gerichtshof in Den Haag, Rosalyn Higgins, Linda Lee, Präsidentin der Law Society in England und Wales sowie Mark Muller, Vorsitzender des Bar Human Rights Committes, äußerten gemeinsam ihre „erheblichen Bedenken“ bezüglich deren Festnahme, Prozess und Verurteilung.

The charges and the sentences appear to be motivated solely by the fact that they are members of the Bahá’í faith. We urge the authorities to respect Iran’s obligations under international law and, moreover, that Iran conducts the subsequent appeal of the seven in accordance with these obligations as well as its own laws.