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Interreligiöses Gebet in Karben für Opfer von Vertreibung

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Der Ausländerbeirat sowie der Deutsch-Ausländische Freundschaftskreis in Karben (Wetteraukreis) veranstaltete eine interreligiöse Andacht für die Opfer von Vertreibung. Darüber heißt es in der Frankfurter Neuen Presse:

Zunächst berichtete Adela Yamini – Angehörige einer afghanischen Minderheit – von den Erlebnissen ihrer Familie während der Flucht, zu denen schreckliche Erinnerungen an die Folter des Vaters gehören. Mustafa Eren, Imam der Moschee in Groß-Karben, sowie Vertreter der Bahai-Gemeinde, der buddhistischen Gemeinde, der Ahmadiyya-Gemeinde und von der syrisch-orthodoxen Kirche aus Bad Vilbel sangen und beteten in philippinischer, arabischer und aramäischer Sprache. Die Pfarrer Konrad Schulz und Michael Neugber von den evangelischen Kirchengemeinden aus Rendel und Petterweil beteten gemeinsam mit den Gläubigen: «Gott, gib uns die Kraft, dass aus dem Nebeneinander ein Miteinander der Menschen wird.»