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Grenzen der Religionsfreiheit

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Das katholische Bistum Trier veröffentlicht einen Bericht über eine Podiumsdiskussion zur Religionsfreiheit am 17. November in der Evangelischen Studierendengemeinde Trier. An dem Gespräch, zu dem das Ökumenische Instituts für interreligiösen Dialog an der Universität Trier eingeladen hatte, nahmen Vertreter von Juden, Bahá’í sowie katholischer und evangelischer Kirche teil. Der Sprecher der Bahá’í-Gemeinde Deutschland, Prof. Ingo Hofmann, machte darauf aufmerksam,

dass die Religionsfreiheit vor allem im Bahai-Ursprungsland Iran bedroht sei. Daher betone seine Religion die individuelle Religionsfreiheit sehr. Dazu gehöre auch, dass man seine Religion ungehindert kundtun dürfe. „Mein Gegenüber muss es aushalten, dass meine Sicht auf die Wahrheit nicht die seine ist“, sagte Hofmann. Religionsfreiheit solle ein identitätsstiftendes Merkmal in Europa sein und über kulturellen Identitäten stehen.