Medienberichterstattung

In Frankfurt demonstrierten Bahá’í an der Hauptwache

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Die Frankfurter Neue Presse berichtet über die Menschenrechtsaktion für die inhaftierte Führungsriege der iranischen Bahá’í-Gemeinde an der Frankfurter Hauptwache.

Um darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Glaubensbrüder im Iran politisch verfolgt und nahezu wie «Vogelfreie» behandelt würden, hatten die Demonstranten eine Art Gefängnis aufgebaut. Von dort aus erzählten sie ergreifende Geschichten. So sitzen die sieben «Yárán», zwei Frauen und fünf Männer, die bis 2008 die informelle Führung der iranischen Bahá’í-Gemeinde bildeten, im Gefängnis. Nach zwei Jahren Untersuchungshaft wurden sie zu zehn Jahren strenger Haft verurteilt.