Medienberichterstattung

In Frankfurt demonstrierten Bahá’í an der Hauptwache

Sanaa, die Hauptstadt Jemens, leidet seit Jahren unter einer Blockade. Zudem wurde am Wochenende gegen 20 Bahá‘í ein Gerichtsverfahren eröffnet. (Bild: Matt May via Flickr CC BY 2.0)

Die Frankfurter Neue Presse berichtet über die Menschenrechtsaktion für die inhaftierte Führungsriege der iranischen Bahá’í-Gemeinde an der Frankfurter Hauptwache.

Um darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Glaubensbrüder im Iran politisch verfolgt und nahezu wie «Vogelfreie» behandelt würden, hatten die Demonstranten eine Art Gefängnis aufgebaut. Von dort aus erzählten sie ergreifende Geschichten. So sitzen die sieben «Yárán», zwei Frauen und fünf Männer, die bis 2008 die informelle Führung der iranischen Bahá’í-Gemeinde bildeten, im Gefängnis. Nach zwei Jahren Untersuchungshaft wurden sie zu zehn Jahren strenger Haft verurteilt.