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„Gewalt gegen Religionsgemeinschaften entschieden entgegentreten“

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Bundespräsident Christian Wulff hat die internationale Staatengemeinschaft zum Kampf für Religionsfreiheit aufgerufen. Bei dem traditionellen Neujahrsempfang für das Diplomatische Korps sagte der Bundespräsident:

Ich bin tief überzeugt, dass den Nationen die Zukunft gehört, die offen sind für kulturelle Vielfalt, die dem Fremden nicht mit Ablehnung begegnen, sondern mit Respekt und bereit sind, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Gewalt gegen Religionsgemeinschaften, wie wir sie in der jüngsten Zeit leider vermehrt erleben mussten, hat hier keinen Raum. Wir müssen ihr entschieden entgegentreten.