News & Stellungnahmen

Human Rights Watch gibt Jahresbericht 2011 heraus

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

In ihrem jüngsten Jahresbericht zur Menschenrechtslage in aller Welt , dem World Report 2011, weist die Organisation Human Rights Watch auch auf die Lage der Bahá’í im Iran hin. So heißt es im Beitrag zum Iran unter anderem:

The government denies adherents of the Baha’i faith-Iran’s largest non-Muslim religious minority-freedom of religion. In August the judiciary convicted seven leaders of the national Baha’i organization to 20 years each in prison; their sentences were later reduced to 10 years each. The government accused them of espionage without providing evidence and denied their lawyers‘ requests to conduct a prompt and fair trial.

Der vollständige Jahresbericht kann hier eingesehen werden.