Medienberichterstattung

ORF berichtet über die Verfolgung der Bahá’í im Iran

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

In der Sendereihe Orientierung des ORF2 berichtet Ernst Pohn in einem sechsminütigen Beitrag über die Verfolgung der Bahá’í im Iran und die Reaktionen ihrer Glaubensgeschwister in Österreich.

Seit nunmehr fast drei Jahren sitzen sieben hochrangige Vertreter der Religionsgemeinschaft der Baha`i aus „religiösen Gründen“ im Iran in Haft. Von staatlicher Seite wird ihnen unter anderem die „Errichtung einer illegalen Organisation“ vorgeworfen. Eine faire Verhandlung haben die sieben Angeklagten nie gehabt. Von einer systematischen Verfolgung der – mit 300.000 Anhängern – größten Minderheit im mehrheitlich schiitischen Iran sprechen Baha`i in Österreich.

Der Beitrag ist in der Mediathek des Sender hier abrufbar.