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Landrat des Wetteraukreises in Hessen zeigt sich besorgt über Lage der Bahá’í im Iran

Hochrangige Muslime, Regierungsvertreter und Parlamentarier auf der ganzen Welt haben sich der wachsenden Empörung über die ungerechte Beschlagnahmung von Grundstücken der Bahá'í in dem Landwirtschaftsdorf Ivel im Iran angeschlossen. Hier abgebildet sind, im Uhrzeigersinn von oben rechts: Der kanadische Außenminister Marc Garneau, Annika Ben David vom schwedischen Außenministerium, Jos Douma, der niederländische Sonderbeauftragte für Religions- und Glaubensfragen, Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Shaykh Ibrahim Mogra aus Großbritannien und der brasilianische Parlamentsabgeordnete Frei Anastácio.

Die Bahá’í-Gemeinde in Bad Vilbel kam mit dem Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold, zu einem Gespräch über die Lage der Bahá’í im Iran sowie den gemeinwohlorientierten Aktivitäten der Bahá’í im Kreis zusammen. „Ich sehe mit großem Respekt und Mitgefühl den gewaltlosen Widerstand der Bahai-Religion insbesondere im Iran“, sagte der Landrat nach dem Treffen in einer Presseerklärung. Weiterhin sagte er:

„Genauso wie wir alljährlich Anfang März den Freiheitskampf des tibetischen Volkes mit großer Sympathie durch das Hissen der tibetischen Flagge vor unseren Rat- und Kreishäusern begleiten, so sind alle Demokraten dazu aufgefordert, ihre Stimme gegen die Verfolgung der Minderheit der Bahai-Religion zu erheben.“

Vertreter der Bahai-Gemeinde im Wetteraukreis waren zu Gast bei Landrat Joachim Arnold. Peter Welz, Karsten Klapp und Gabihollah Naghashian stellten dem Wetterauer Landrat ihre Religion vor und baten um Unterstützung im Kampf gegen die Unterdrückung. Foto: wetteraukreis.de