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„Kampagne der Einschüchterung im Iran“

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Der US-amerikanische Präsident Barak Obama hielt in seiner nunmehr dritten Neujahsbotschaft zum Naw Ruz-Fest am 21. März der iranischen Regierung eine „Kampagne der Einschüchterung und Misshandlung der iranischen Bürger“ vor. Die iranische Regierung kümmere sich mehr um den Erhalt ihrer eigenen Macht als um die Einhaltung der Rechte der eigenen Bevölkerung. In dieser Kampagne spiegele sich die Angst der Regierung, sagte Obama. Der Präsident wandte sich ausdrücklich an die junge iranische Bevölkerung, als er sagte, die Jugend könne den Kreis aus Einschüchterung und Misshandlung durchbrechen und die Zukunft Irans gestalten. Er erinnerte zudem eindringlich und namentlich an das Schicksal einiger sich derzeit in Haft befindlichen Iranern. Er erinnerte zudem an die iranische Bahá’í-Gemeinde sowie an die Derwische, die ebenfalls wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

Die auf Video aufgezeichnete Neujahrsbotschaft Obamas wurde vom Weißen Haus veröffentlicht und kann hier nachgesehen werden.