Medienberichterstattung

Shirin Ebadi im Interview über Bahá’í im Iran

Menschen demonstrieren am 19. Juni 2011 in Rio de Janeiro am Strand von Copacabana und fordern von den iranischen Behörden, sieben Bahá'í-Häftlinge freizulassen, die der Spionage für Israel beschuldigt und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. © 2011 Ana Carolina Fernandes / AFP / Getty Images

Der Deutschen Welle gibt die iranische Friedensnobelpreisträgerin und Anwältin der sieben im Iran inhaftierten Führungsmitglieder der Bahá’í-Gemeinde ein Interview. In der Sendung „Welt im Fokus“ heißt es eingangs:

Die sieben iranischen Führungsmitglieder der Religionsgemeinschaft Bahai wurden im August 2010 zu einer zehnjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Und das unter fadenscheinigen Begründungen und trotz internationaler Proteste. Sie wurden in das Gohardasht-Gefängnis in Karaj gebracht. Hier sollen harte und unhygienische Zustände herrschen, so die Organisation Bahai Deutschland.

Als sei das nicht genug, wurden jetzt die Haftbedingungen für die zwei inhaftierten Frauen verschärft. Sie wurden in eine Sektion verlegt, in der physische Gewalt unter den Gefangenen auf der Tagesordnung steht. Ein Gespräch mit der Anwältin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi.

Das Interview kann hier gehört werden:

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